Von Liebe und Liebesleid…

Früher schrieb in lauen Sommernächten
ich gerne bei einem Gläschen Wein
in mein liebes kleines Buch 
sublime und weise Worte hinein.

Ich schrieb von Liebe und Liebesleid,
vom Verlassen und Wiederfinden.
ich schrieb auch von der heilen Welt,
in der Amor und Eros sich verbinden.

Das ist vorbei, ich sag’s ganz ehrlich,
seit Amors Pfeil mein Herz durchbohrte,
ist mir das Reimen zu beschwerlich,
ich kose die Liebste ganz ohne Worte

Das Reimen? Es ist doch eine Plage
das eine Wort suchen zu müssen,
das sich auf den Vorvers reimt!
Viel lieber will ich sie küssen!

Ihr Toren! Die ihr in Reimen
glaubt, Romantik festzuhalten!
Ich halte mich an meinen Schatz
und zähle ihre Falten.

Ja! Falten! Die hat sie, so wie ich!
Ihr Lachen ist arg wunderschön,
mal liebenswert, mal liederlich,
wenn wir des Nächtens „dichten“ gehen.

Auf ihrer Haut schreib ich dann Gedichte,
des Lebens und Liebens reinste Lyrik.
Ihre Lippen erzählen mir Geschichten,
ihr kleiner Busen ist große Epik.

3 Kommentare zu „Von Liebe und Liebesleid…

  1. Ich hoffe, dass es nicht vorbei ist, das Schreiben und Reimen – soviel Zeit muss trotzdem sein 😉
    Kann es sein, dass ich dieses bezaubernde Gedicht schon mal gelesen habe? Es kommt mir so bekannt vor … vielleicht in FB?
    Jedenfalls ist es auch wiederholt lesenswert. 🙂

    Gefällt 1 Person

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