Gedanken, heute morgen unter der Dusche


Warum heißt es zwar „Buchführung“, aber der Buchführer heißt „Buchhalter“? Ja, natürlich, es gibt auch das Wort „Buchhaltung“. Aber wenn ich „Buchhaltung“ höre, denke ich unweigerlich an mein Bücherregal: eine perfekte Buchhaltung. Oder müsste das besser „Buchhalterung“ heißen?

Und ich, als Buchhändler, bin ich nicht eigentlich auch ein „Buchhalter“? Nee! Das wäre ja schlecht! Wenn ein Buchhändler seine Bücher halten würde, dann könnte er sie ja nicht verkaufen. Schlecht! „Buchverkäufer“? Das geht ja gar nicht! „Buchverkäufer“! Das klänge zu profan und würde ausserdem unserer Arbeitsethik widersprechen! .

Vielleicht sollten wir uns lieber „Buchgeber“ nennen und die Buchhandlung dementsprechend „Buchgebung“? Aber dann würden uns bestimmt die Autoren auf’s Dach springen! Denn eigentlich sind ja die Autoren die wirklichen Buchgeber!

Und was ist mit den Verlegern? Wie kommen die Bücher denn überhaupt in die Buchhandlung, pardon! in die Buchgebung, wenn sie von den Verlegern andauernd verlegt werden? Und vor allem: wer findet sie dann wieder? Gibt es professionelle Buchsucher? Buchfinder? Und wird ein Buchsucher, der ein Buch findet, zu einem Buchhalter?

Soviele Fragen, am Morgen, unter der Dusche!

Veröffentlicht in Arts

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